Die Reise einer Wolke

 

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Programmheft

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von Roberto Frabetti

für Menschen ab 3 Jahre
Es spielt:  Uwe Frisch
Regie: Ensemble
Ein Stück für die kleinsten Theaterbesucher
von Roberto Frabetti

Erzähltheater für alle Sinne
für Kinder und Erwachsene
ab 3 Jahren

zum Stück:
„Du Wolke! Was machst du denn so?“, sagte das Kind zur Wolke. „Nun ja, ich fliege am Himmel herum, um mir die Welt von oben anzuschau´n!“ – „Und wie ist die Welt?“, fragte das Kind.
Da nimmt die Wolke das Kind mit auf eine abenteuerliche Reise rund um die Welt: Auf`s Land mit seinen saftigen Farben und seinem Bauerhof mit den Tieren und ihren Geräuschen; zum Meer, das wie ein Glas voller Tiere ohne Beine ist, wie den Delphinen und dem großen Walfisch. Und sie fliegen zum Land des großen Eises, wo die Pinguine wohnen; weiter über die heiße Wüste mit den wandernden Sandbergen. Sie machen Halt im tiefen Dschungel voller Gerüche und Gekreische, entdecken Krokodil, Elefant, Tiger, Schlange und den König der Nacht. Und schließlich fliegen sie am Mond vorbei und landen in einer Stadt, die ihnen beiden sehr bekannt vorkommt.
Seit über 10 Jahren schreibt der Italiener Roberto Frabetti Geschichten für die allerkleinsten Zuschauer. Eine dieser Geschichten spielt das Duisburger Reibekuchen Theater in den kommenden Spielzeiten für die Kindergärten und das jüngste KOM`MA-Publikum. Die Geschichte von der großen weichen Wolke Zirrus wird den kleinen Zuschauern leise und poetisch erzählt, angestoßen von einem kleinen Kind, also einem von ihnen. Einige Würfel verwandeln sich zu immer neuen Bildern, offenbaren – geöffnet – Miniaturlandschaften, zweckentfremdete Gegenstände werden zu Tieren, eine Methode, die Kindern sehr vertraut ist.
Alle Sinne werden angesprochen: das Schauen, das Hören, das (Be)fühlen, das Riechen und das Schmecken und sie spielen eine Rolle beim Entdecken der Landschaften dieser Erde.
Und nachher können die Kinder sich alles noch von ganz nahe ansehen.

Theaterpädagogische und didaktische Möglichkeiten

Das Stück „Die Reise einer Wolke“ vermittelt Eindrücke auf ganz unterschiedlichen Ebenen.
Auf unaufdringliche Weise wird Wissen über die Welt vermittelt, allerdings vorwiegend auf

      -          der sensorischen Ebene
-          der emotionalen Ebene
-          der ästhetischen Ebene,

die natürlich auch Brücken schlagen zur

      -          kognitiven Ebene
-          und zu sprachentwickelnden Prozessen.

Damit bemüht sich unsere Produktion einen Beitrag zu leisten für Entwicklungsvorgänge, wie sie a) für die Kindergärten in der Bildungsvereinbarung NRW angestrebt werden und in den Plänen zur Elementarbildung formuliert sind und b) für die Grundschulen in den Lehrplänen niedergelegt sind. 
Wir möchten zum Gebrauch der Phantasie anregen, das sprachliche, aber auch das naturwissenschaftliche Denken unterstützen und wollen mit den Mitteln des Theaters helfen, Eigenkonstruktionen in Form von Spiel und Gestaltung in Gang zu setzen. Hierzu bieten die Stationen der „Wolkenreise“ zahlreiche Anregungen, von denen sich je nach Aufnahme durch die Kinder die ein oder andere vertiefen ließen:

-          die verschiedenen Wolken und ihre Eigenschaften
-          Erscheinungen wie Regen, Wind und Sturm
-          das Land und der Bauerhof mit seinen Tieren und ihren Stimmen
-          Wüstenlandschaft, Sand, Dünen und die
-          Sonne, der Schatten und die Hitze
-          das Meer, die Wellen und die Meeresbewohner
-          die Kälte, das Eis, die Eisberge und die „Wintertiere“
-          der Urwald, die Feuchtigkeit, das schnelle Wachstum, die Tiere und die Gerüche

Hier ergeben sich Anlässe für Bilder, Gespräche, Spiele, Bastelobjekte und vieles mehr.
„Die Reise einer Wolke“ wird ganz ruhig gespielt und erzählt. Sie eignet sich von daher weniger für Sommer- und Weihnachtsfeste, für die andere Programme unseres Theaters angemessener sind. Dieses kleine Stück Theater ist geeigneter für den „normalen“ Tag im Kindergarten, in der Schule oder im Theater.
Wir werden in nächster Zeit noch Anregungen erarbeiten, wie das Stück in den auf die Aufführung folgenden Tagen oder im Rahmen des nächsten thematischen Projektes weiterwirken kann, und das in den kulturellen Ausdrucksweisen der Kinder:

     -          dem Malen und Gestalten, 
-          den tanzähnlichen Bewegungen, 
-          dem Masken- und Rollenspiel, 
-          den Stimm- und Sprachspielen u.a.

In den letzten Jahren hat es sich gezeigt, dass die Realisierung von Theater für Kindergärten immer schwieriger wurde. Das hatte räumliche, organisatorische und auch zunehmend finanzielle Ursachen. Nicht zuletzt die viel diskutierten Bildungsdefizite schon beim Schuleintritt machen es aber notwendig, kulturelle Erfahrungen, persönlichkeits- und sprachfördernde Möglichkeiten des Theaters für die Kindergärten neu zu nutzen. Die bildungspolitischen Bekenntnisse zu einer solchen Förderung sollten Chancen auf eine Umsetzung haben.

 

         
 

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